Ausflug zum Spargelessen ins Markgräflerland, 27.5.2006
"Wenn Du wüsstest, was hier für eine Sonne ist! Sie brennt nicht, sie liebkost." Diese Zeilen schrieb der russische Dichter Anton Tschechow über das Klima in Badenweiler, der "Sonntagsstube" des Markgräflerlandes.
Mit diesem verlockenden Ziel vor Augen starteten die 36 Teilnehmer mit ihren 18 Fahrzeugen vom Parkplatz beim Autobahnzoll Schweiz/Deutschland zur ersten Teilstrecke der Plauschfahrt. Auch das Wetter spielte – zumindest zu 80 % - mit. Wer teilgenommen hat, kann die Zeilen Tschechows nun bestens nachvollziehen.
Nach der reizvollen Fahrt durch die zahlreichen Städtchen und Dörfer am Fusse des Schwarzwalds wurden die Fahrzeuge in Badenweiler prominent auf dem „Schlossplatz“ vor dem Hotel Römerbad und dem grossherzoglichen Palais postiert. Zahlreiche Schaulustige bewunderten die so zur Schau gestellten Preziosen, während die Teilnehmer einen erfrischenden Apéro genossen. Eine charmante Repräsentantin des Hotel Römerbads gab dabei faszinierende Einblicke in die über 180 jährige Tradition des klassischen Grand Hotels. Im Anschluss führte ein kleiner Spaziergang durch den Kurpark mit Blick auf die mittelalterliche Burg "Baden" zum "römischen Bad". Dort angelangt, zog eine fesselnde Exkursion durch die aus dem 1. bis 3. Jahrhundert vor Christus stammende Ruine die Teilnehmer in ihren Bann.
Danach hiess es Abschied nehmen von Badenweiler und seinem unverwechselbaren Charme. Ueber drei wunderschöne Pässe führte die zweite Teilstrecke zum Endpunkt, dem Hotel Restaurant Mühle in Binzen.
Dort wurden die Teilnehmer nicht nur durch den Wirt, Herrn Hechler, sondern auch durch den Bürgermeister von Binzen Willkommen geheissen. Wo gibt es in der Schweiz seinesgleichen?!Nach der anspruchsvollen Fahrt durch das bezaubernde Markgräflerland genoss man das leckere Spargelmenü in vollen Zügen.
Mit voll Wonne gezeichneten Gesichtern fand der Anlass am späteren Nachmittag dann seinen Ausklang.
Lieber Adrian, liebe „Gutzwillers“ vielen Dank für den gelungenen Anlass. Bis zum nächsten Mal …
Matthias Studer
