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Ferrari Factory Tour, 26. – 28.2.2015

28.02.2015 00:00

Reise zur Geburtsstätte unserer Ferrari

Bild Legende:

Ausgebucht! Es werden nur 30 Personen ins Werk gelassen. Die 30 des Ferrari Club Switzerland, die sich dank rechtzeitiger Anmeldung als „Auserwählte“ fühlen durften, trafen sich am Donnerstag früh im Hotel Winkelried in Stansstad. Dort, bei einem ausgiebigen Frühstücksbuffet konnte man sich auf die bevorstehende „Factory Tour“ einstimmen.

Mit grosser Vorfreude wurde schliesslich der Bus bestiegen und die Reise nach Italien nahm seinen Anfang. Bei ausgelassener Stimmung, interessanten Gesprächen und einem oder zwei Gläschen Prosecco verging die Zeit wie im Flug. Und am frühen Nachmittag fand man sich vor den Pforten des Hotel Planet in Maranello wieder.

Kurz die Zimmer beziehen und ab auf die erste Erkundungstour durch die Ferrari-Shops oder das Museo Ferrari besuchen. Und das in der ganz besonderen Atmosphäre von Maranello: Italianita, die seines Gleichen sucht, kombiniert mit Rennsport und edlem Autodesign. Und das beste in Maranello: Es heult immer wieder irgendwo ein Motor mit dem unverkennbaren Ferrari-Sound auf. Einfach herrlich. Da werden selbst gestandene Männer wieder zu Buben …

Am Abend, beim Aperitif in der Hotel-Lounge, machten sich die ersten Eindrücke von Maranello bei den Teilnehmern bemerkbar. Die Augen leuchteten und es gab nur noch ein Thema: Ferrari. Hier an der Geburtsstätte unserer Ferrari wird man einfach in den Bann gezogen.

Es folgte das Nachtessen im berühmten Ristorante Montana mit seiner einzigartigen Mischung von Kochkunst und Rennkultur. Umgeben von Erinnerungsstücken aus der Welt des Motorsports, genossen die Teilnehmer ein vorzügliches Menü mit emilianischen Speisen. Zurück im Hotel fand der erste Abend in Maranello dann seinen gelungenen Abschluss.

Freitagmorgen. Heute geht’s ins Werk, in die heiligen Hallen von Ferrari. Vom Hotel aus kurz die Via Abetone Inferiore überqueren und man steht vor der berühmten Hausnummer 19 und dem wohl am meisten fotografierten Werkseingang der Welt. Im Empfangsraum angekommen, wurden die 30 „Auserwählten“ von charmanten Hostessen begrüsst. Nach imposanten Filmen über den Mythos Ferrari, begleitet von Espresso und Amareti, startete die eigentliche Tour. Den Auftakt bildete die Besichtigung der Motorenfertigung. Der typische Geruch von Metallverarbeitung stach sofort in die Nase. Bloss, statt mit Öl verschmierten Maschinen, dreckigen Metallspänen und gestressten Arbeitern, sah man überall Hightech vom Feinsten und eine Sauberkeit, die einen ohne Probleme eine Pizza vom Boden essen lassen könnte. Und das alles in einer wirklich entspannten Atmosphäre.

Weiter führte die Tour in das Montagegebäude und durch die beiden Stockwerke für V8 und V12 Modelle. Was hier auf einer Fertigungsstrasse entsteht, ist nicht nur ein Auto. Hier entsteht eine Legende, ein Mythos. Auch hier Hightech pur. Bloss, dass einen einzelne Arbeitsstationen eher an ein Kunstatelier, denn an eine Fabrik denken liessen.

Nächste Station, Corse Clienti: Das Spielzimmer der Superreichen. Staunend wandelten die Teilnehmer durch ein Ferrari-Himmelreich mit FXX, 599XX und weiteren Preziosen. Dann eine ganze Halle voller F1-Boliden. F1-Fahrzeuge, die jeweils zwei Jahre nach einer Rennsaison von betuchten Privatleuten ersteigert wurden. Startgebot jeweils 1 Mio. Euro! Nach der Bewunderung all der Millionenwerte, fand die Tour ihren Abschluss im Museo Ferrari. Ein weiteres, obligates Highlight in Maranello.

Dankbar um ein bisschen Rast und Ruhe fand man sich im wohl traditionsreichsten Lokal von Maranello, dem Ristorante Cavallino, ein. Hier wo einst Enzo Ferrari selber zu speisen pflegte, konnte ein vorzügliches Mittagessen genossen werden.

Danach wurde der Car bestiegen für einen Ausflug ins benachbarte Modena. Spazieren durch die Altstadt, Shopping oder der Besuch des tollen Museo Enzo Ferrari stand den Teilnehmern zur Auswahl.

Zurück in Maranello. Schnell umziehen und für die, die noch was vergessen oder noch nicht genug hatten, schnell noch in den Ferrari Store einkaufen gehen. Dann wieder in den Bus, der zu einem speziellen, berühmten Restaurant fuhr, dem „Europa 92“. Dieses liegt direkt neben dem ehemaligen Domizil von Luciano Pavarotti. Überall hängen Bilder des Maestros und anderer prominenter Persönlichkeiten. In dieser ganz speziellen Lokalität und einer ausgelassenen Stimmung genossen die Teilnehmer weitere kulinarische Höhepunkte, die unter der Obhut von Cesar Clò als Maître du Table kredenzt wurden. Cesaro Clò, der langjährige Weggefährte Pavarottis, liess es sich auch nicht nehmen voller Stolz, die mit Anekdoten angereichte Geschichte von Europa 92 zu erzählen. Schliesslich endete auch dieser abwechslungsreiche, tolle Tag. Zeit zu Bett zu gehen und die Nacht mit Ferrari-Träumen zu verbringen.

Am nächsten Tag dann die Heimreise. Wieder in Stansstad angekommen, verabschiedeten sich die Teilnehmer herzlich von einander. Vielen hatten neue Freunde gewonnen. Überall sah man zufriedene Gesichter. Dies dank und wegen dem tollen, unermüdlichen Einsatz der beiden Organisatoren, Sandra und Heinz Inauen. Vielen herzlichen Dank Euch beiden! Es war genial!

Matthias Studer

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