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Ferrari Factory Tour, 27. – 29. März 2008

29.03.2008 00:00

Ferrari Werk, Maserati Werk & Balsamico

Bild Legende:

32 Ferraristi – für einmal nicht im hart gefederten Ferrari, sondern im bequemen 5* Car-Rouge unterwegs in der Emilia Romagna! Bequemlichkeit vor Fahrfreude? Ja, die Wetterkapriolen geben uns recht.

Top Service! Die Rennleitung … respektive die Reiseleitung mit Brigitte Gasser, Carlo Eggerling und Urs Müller verwöhnt uns mit Café, Drinks, und Süssigkeiten. Mit dem eindrücklichen Film ‚Die Geschichte einer Legende’ wird uns das Lebenswerk von Enzo Ferrari eingespielt und so die Fahrt nach Maranello verkürzt.

Ferrari Werk – das ist nicht mehr die Fabrik von 1947 … es fehlen da und dort einige Backsteine in der alten Mauer … dafür führt uns das sprachlich international versierte Ferrari Empfangsteam durch modernste Fabrikations-Hallen mit auf Oekologie sowie Arbeits- und Raumklima hin optimierte Fertigungsprozessen. Welch eine eindrückliche Infrastruktur für den mit rund 7000 Fahrzeugen begrenzten Ausstoss! Da wundern wir uns nicht länger ob der hohen Produktequalität und der stattlichen Lieferfristen für Ferrari Automobile. Natürlich gibt’s Sperrzonen wie Giesserei-Werk, Windkanal oder Motoren-Prüfstand. Deren bauliche Gestaltung ist es aber schon wert, aus der Nähe erlebt zu werden. Für die im Bau befindliche neue Montagehalle beispielsweise zeichnet Jean Nouvel verantwortlich. Der Besuch der Abteilung Ferrari Classiche und der Blick in den professionellen Rennservice Ferrari Corsa Clienti macht uns deutlich, mit welchem Respekt heute die historischen Klassiker und deren Kundschaft gepflegt werden.

Maserati Werk – hier erleben wir die ‚Hochzeit’. Nein, nicht jene zwischen Romeo und Julia, sondern die Vereinigung des Chassis inklusive Antriebsaggregate mit der Carrosserie. Ein aufregender Moment, dieses Zusammengehen! Und dann die grosse Enttäuschung, wenn wir erfahren, dass ein fertiger Maserati Quattroporte nicht für einen glücklichen Kunden bestimmt, sondern für den sicherheitsbedingten Crashtest hinhalten muss. Dies natürlich im Interesse späterer Kunden. Auf der Montagelinie erkennen wir auch den Zusammenbau einiger der wenigen Alfa Romeo 8C.

Modena baut nicht nur exklusive Fahrzeuge. Der Umgang mit Trauben hat langjährige Tradition: die rassige Mitinhaberin überzeugt uns davon anlässlich der Degustation in der alten Acetaia Malpighi. Bis zu 100 Jahre lagert der Aceto di Modena in den verschiedenen Holzfässern, ehe er in die klassischen Fläschchen von Giugiaro abgefüllt in den Handel und später auf den Käse-, Salat- oder Dessertteller gelangt.

Das von Ferrari heute geltende Rahmenprogramm der Factory Tour trägt die Handschrift von Brigitte Gasser: So erwartet uns Rosella in ihrem berühmten Ristorante Montana am Rande der Pista Fiorano zum unvergesslichen Nachtessen. Anderntags dann das köstliche Mittagessen im Ristorante Cavallino, der früheren Kantine des Ferrari Werkpersonals. Abends das gepflegte Dinner und die akribisch geordneten Antiquitäten im Ristorante La Noce, dem sympathischen Familienbetrieb in Montagnana. Hier auf den Hügeln über Maranello endete früher die Teststrecke mit den F1 Boliden, dies noch zur Zeit von Clay Regazzoni und Nicki Lauda.

Ein herzliches Dankeschön an Brigitte, Carlo und Urs für die zuvorkommende Betreuung, und den TeilnehmerInnen für die freundschaftliche Stimmung während unserer erlebnisreichen Factory Tour.

Bericht: Verena & Max Donzé
Fotos: Brigitte Gasser & Urs Müller

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