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Ferrari Meeting Hockenheim, 15./16.4.2012

16.04.2012 00:00

Rennsportanlass mit der Ferrari-Vertretung Niki Hasler AG

Bild Legende:

Um ihren Ferrari auf einer geschichtsträchtigen Rennstrecke wieder einmal richtig die Sporen geben zu können, trafen sich die Teilnehmer am Sonntagabend im ländlich gelegenen Lindner Hotel Binshof in Speyer. Weit und breit keine Rennstrecke, nur idyllische Landschaften und Pferde auf den Weiden. Manch einer hat die Rennstrecke im Vorbeifahren zwar kurz erblickt, aber nun - Ruhe und Erholung pur.

Beim Aperitif mischten sich die Clubmitglieder langsam mit den Teilnehmern der Ferrarivertretung Niki Hasler und vertieften sich bei einem gediegenen Dinner bereits in erste Benzingespräche. Einige rennsportlich Angehauchte waren bereits früher angereist, um dem Jim Clark Revival - einem hochkarätigen Rennsportmeeting mit Rennwagen aus den "guten alten Zeiten" - oder auch nicht so guten - des Rennsports beizuwohnen.

Nach einer ruhigen Nacht mit etwas Regen und Wind riefen schon früh morgens die ersten Acht- und Zwölfzylinder zum Aufbruch an den Hockenheimring. Nachdem noch Tags zuvor über zwanzigtausend Zuschauer und beinahe 280 Rennwagen den Ring belebten, hatten wir nun das ganze Fahrerlager und vor allem die echte Formel 1 Rennstrecke für uns alleine.

Bei einem interessanten Briefing vertieften die Teilnehmer voller Erwartung Ihre Kenntnisse in sportlicher Fahrweise auf einer Rennstrecke. Dann wurden endlich die Gatter geöffnet und die Pferde konnten losgaloppieren. Das kühle aber trockene Wetter trug wohl dazu bei, dass sich manch einer länger auf der Rennstrecke bewegte, als die Bremsbeläge aushielten. Die Boxencrew von Niki Hasler wechselte diese heissgeglühten Dinger quasi am Laufband aus.

Zwei speziell angereiste "Ferrari Corsa Pilota" Instruktoren standen den ganzen Tag für spezielle Tips zur Verfügung und konnten für Fahrten im eigenen Ferrari gebucht werden, um einem die Ideallinie und letzten Kniffe des eigenen Autos noch näher zu bringen. Zudem stellte Niki Hasler zwei Demofahrzeuge der neusten Ferrari Generation für Fahrten mit einem Instruktor zur Verfügung. Damit konnte man sich als begleiteter Fahrer durchaus mit dem PDF-Virus infizieren. Dem Virus schierer Power, Doppelkupplungsgetriebe und modernster Fahrdynamik.

Das Mittagessen im grosszügigen Speisesaal direkt gegenüber der Boxenanlage - für diesen Platz bezahlt man am Formel 1 GP durchaus einige hundert Euros - stärkte den Willen, am Nachmittag noch etwas an der Ideallinie zu feilen und tat manch einem erhitzten Motor oder Reifen äusserst gut.

Noch den ganzen Nachmittag ertönten die Ferrarimotoren im Motodrom und hallten bei Kaffe und Kuchen in der Box Nr 25 erst gegen 17 Uhr bei zögerlichem Sonnenschein langsam aus. Immerhin sollten die Ferrari ja noch die Heimreise in die Schweiz antreten können. Vielleicht fühlte sich manch einer nun etwas mehr wie Alonso, Berger oder Lauda - aber im Kopf kreiste eher der Gedanke eines anderen Österreichers, der da meinte "... I'll be back ".

Text: Urs Müller
Fotos: Brigitte Gasser und Urs Müller

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