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Ferrari Meeting Imola. 26./27.5.2013

27.05.2013 00:00

Sulla pista dell'Autodromo Internazionale Enzo e Dino Ferrari

Bild Legende:

Nachdem auf der Anreise in der Gotthard-Region noch frostige Temperaturen um den Nullpunkt herum geherrscht hatten, lachte in Italien schönstes Frühlings-Wetter. Imola zeigte sich von der besten Seite!

Nach der Ankunft am späteren Nachmittag im Hotel „II Maglio“ erwartete uns ein von Champagne Mumm gesponserten Apéro auf der Hotel-Terrasse, gefolgt von einem gemütlichen Beisammensein bei reichhaltiger Verpflegung. Dabei wurden wir u.a. instruiert für den folgenden Tag auf der Rennstrecke. Die Organisatoren Roger Willhalm – Vorstands- Mitglied des Ferrari Club Switzerland – sowie die Ferrari-Garage Zénith zusammen mit Sports-Promotion, vertreten durch Christophe Hurni, sorgten für einen reibungslosen Ablauf des ganzen Meetings. Rund 30 Fahrer & Fahrzeuge und einige Beifahrer/innen freuten sich darauf, die berühmte, traditionsreiche Rennstrecke von Imola kennen zu lernen. Viele Teilnehmer/innen waren zum ersten Mal vor Ort.

Am nächsten Morgen fuhren wir nach einer Stärkung am Frühstücks-Buffet auf die nahegelegene Rennstrecke. Wir hatten den ganzen Tag bis 18:00 Uhr zur exklusiven Verfügung. Und von dieser Gelegenheit wurde – bei traumhaft sonnigem Wetter – reichlich Gebrauch gemacht. Nach einer kurzen Instruktion dienten die ersten Runden dem Einfahren und dem Finden der Ideal-Linie auf dieser schönen & anspruchsvollen, aber nicht übermässig schwierigen Strecke. Und dann wurde so richtig Gas gegeben! Jeder versuchte, sich selber zu übertreffen – und manchmal auch den einen oder anderen Kollegen! Dies jedoch immer mit dem nötigen Respekt und Vorsicht.

Zur Steigerung der Rundenzeiten standen den ganzen Tag für alle Teilnehmern Profi- Instruktoren zur Verfügung, welche einem mit ihrer Rennfahrer-Erfahrung wertvolle Tipps weitergeben konnten, so z.B. Bremspunkte, Ideallinie oder das optimale Ausnutzen der Streckenbreite für schnellstmögliche Kurventempi.

So wurden denn auch richtig schnelle Runden-Zeiten herausgefahren … fast wie in alten Zeiten, als die Rennstrecke noch im Formel-1-Kalender stand.

Dem Namen der Rennstrecke wurde alle Ehre gemacht: „Enzo e Dino Ferrari“. Unübersehbar auch der grosse Turm bei Start/Ziel mit dem Ferrari-Logo auf dem Dach sowie einem Kunstwerk aus F40-Modellen vor dem Eingangstor.

Und natürlich kam auch der eine oder andere Gedanke an den grossen Ayrton Senna auf, der auf dieser Rennstrecke – nicht als einziger an jenem „schwarzen“ Wochenende – vor fast 20 Jahren sein Leben gelassen hat. Seither ist es ruhiger auf dem Rundkurs von Imola geworden – aber der traditionsreiche Name zieht noch immer viele Renn-Begeisterte an.

Zur Mittagspause gab es ein feines Catering in der Box mit einer reichhaltigen Auswahl am Buffet.

Danach um ca. 13:30 Uhr hatten die Damen Gelegenheit auf der Strecke eine halbe Stunde lang ungestört aufs Gaspedal zu treten. Zuerst blieb es eine Weile lang ganz ruhig: Es schien, als ob sich keine der Damen so recht traut. Doch dann motivierte es doch noch die eine oder andere schnelle Lady diese seltene Gelegenheit wahrzunehmen – und es wurden teils richtig schnelle Runden gefahren!

Und auch als es nachher wieder für alle Fahrer „freie Fahrt“ hiess, waren mit knapp 30 Ferraris die Fahrzeuge so gut verteilt auf der 4.9 km langen Piste, dass nie das Gefühl aufkam zu viele Fahrzeuge seien unterwegs.

Nicht nur rund um die Rennstrecke herum, sondern auch auf dem Gelände selber findet sich viel Grün und eine Baum-Kulisse, wie man sie von der Toscana her kennt. Eine Kulisse, die dem Fahr-Spass noch ein zusätzliches Flair verleiht. Das nutzten denn auch viele Teilnehmer/innen bis in den späten Nachmittag hinein, und kurz vor 18:00 Uhr drehte der letzte Ferrari seine Runden.

Am Ende eines rundherum gelungenen Renn-Tages kehrten alle Fahrer/innen wohlauf nach Hause zurück – oder legten noch eine „Zusatz-Runde“ im Hotel ein, um am nächsten Morgen ausgeruht in die Schweiz zurück zu fahren.

Imola ist all jenen Rennsport-Begeisterten zu empfehlen, die eine schöne, anspruchsvolle, aber nicht übermässig schwierige Rennstrecke lieben. Mit einer reizvollen grünen Kulisse à la Toscana als Zugabe!

Bericht: Oliver Baumann

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