Navigieren auf Ferrari Club Switzerland

Benutzerspezifische Werkzeuge

Sprachwechsler

Inhalts Navigation

Ferrari Meeting Maranello, 19.- 22./23.9.2013

23.09.2013 00:00

Besuch der Ferrari Kultstätten in Maranello und Modena

Bild Legende:

Am Donnerstagnachmittag sind nach und nach gut gelaunte Ferraristi im Hotel Maranello Palace eingetroffen und konnten am Welcome-Desk die Unterlagen für die kommenden Tage entgegennehmen. Nach Check-In und Zimmerbezug, bei dem die Teilnehmer ein Willkommensgeschenk in Form eines Steuerrades des aktuellen Formel 1 Ferrari F 138 im Massstab 1:4 erwartete, wurde ein Welcome Drink serviert. Beim vorzüglichen Abendessen im Ristorante Montana wurden bestehende Kontakte gepflegt und Neue geknüpft, welche beim Schlummertrunk in der Hotelbar noch vertieft wurden.

Obwohl für einige der Bargänger die Nacht sehr kurz war, standen alle Teilnehmer am Freitagmorgen pünktlich zur Abfahrt für die Besichtigung der heiligen Hallen von Ferrari bereit. Begonnen hat die Tour mit einem Badge auf dem "Ospite" stand, was ja schon mal gut tönt. Wer kennt sie nicht, die verschlossenen Türen bei Ferrari. Aber eben - dieser Badge öffnete sie, diese Türen. Als erstes eine elegante Glastür in einen neuen Empfangsraum, in dem die Teilnehmer begrüsst und gleich in die grüne Arbeitsweise bei Ferrari eingeführt wurden. An den verschiedenen Stationen konnte man zuschauen, wie aus blossem Rohmetall in unzähligen Schritten langsam Motoren entstanden. In den neuen Montagehallen werden diese Kunstwerke mit diversen Miss Italias - in diesem Fall Rohkarossen - verheiratet. Unzählige Montageschritte später steht er dann da, der neue Ferrari. Im neuen Atelier kann man sich seinen eigenen Ferrari zusammenstellen oder einen Blick in die Classiche Abteilung werfen. Mit dem Bus wurden die Teilnehmer danach zur Rennstrecke Fiorano geführt, wo wieder der Ospite Badge zum Zug kam, um weitere Türen zu öffnen, hinter denen sich unzählige FXX und 599XX befanden. In der nächsten Halle standen so viele Ferrari Formel 1 Zeugen aus vergangenen Renntagen, das einem der Atem stillstand. Etwas geschafft erreichten die Teilnehmer zum Schluss wieder den Mediaraum, wo sie mit einem 170 seitigen Buch über Ferrari verabschiedet wurden.

Da die Ferrari-Werksbesichtigung in zwei Gruppen stattfand, hatten die Teilnehmer, welche sich gerade nicht im Ferrari-Werk aufhalten durften, Gelegenheit mit dem eigens dafür organisierten Bus nach Modena zu fahren , um dort nach Lust und Laune die Zeit zur freien Verfügung zu nutzen. Das Mittagessen wurde, nach oder vor dem Werksbesuch - Enzo Ferrari hat es zu Lebzeiten nicht anders gehalten - stilgerecht im Ristorante Cavallino eingenommen. Nach einem sehr spannenden Tag wurden wir per Bus für das Abendessen des heutigen Tages nach Telarolo in die Villa Antico Borgo le Viole, welche sich irgendwo im Niemandsland befindet, gefahren. Einige der Teilnehmer glaubten schon nicht mehr daran, dass sich in dieser Gegend noch irgendwo ein Haus befindet, wurden aber zu ihrem Erstaunen eines Besseren belehrt. Dieser sehr abgelegene aber romantische Ort hat begeistert und wir wurden mit einem sehr guten Aperitif, mit allem, was das Herz begehrt, im Innenhof der Villa empfangen. Die warme Atmosphäre im Inneren der Villa, war auch beim exzellenten Abendessen deutlich spürbar. Ein ereignisreicher Tag, mit vielen tollen Eindrücken, fand wiederum in der Hotelbar, seinen Ausklang.

Am Samstag um 10.10 h, nach einem kurzen Briefing im Freien, die Sonne strahlte wieder mit den Teilnehmern um die Wette , konnten dann endlich wieder einmal die vierrädrigen Lieblinge aus der Garage befreit und die Motoren mit grosser Vorfreude auf die heutige Fahrt durch die Berge gestartet werden. Die ca. 1 1/2-stündige Rundfahrt führte uns via Teststrecke von Ferrari , in Richtung Pompeano, Polinago, Gombola und Pavullo nach Castelvetro, wo im Ristorante Opera02 in Levizzano di Castelvetro unsere geliebten Ferrari dekorativ auf der Wiese ausgestellt werden durften. Auf der Terrasse des Restaurants erwarteten uns, neben der wunderbaren Aussicht auch ein Aperitif sowie eine Degustation des hauseigenen Aceto Balsamico. Nach dem Mittagessen, das wie immer reichlich und sehr gut war, wurden die Motoren ein weiteres Mal für die individuelle Rückfahrt gestartet. Die Zeit zwischen Mittagessen und Abendessen wurde für Einkäufe in den Ferrari-Stores genutzt, was an den vielen roten "Täschchen" und Taschen des Ferrari-Store's, welche die Mitglieder ins Hotel schleppten, klar zu erkennen war. Zum letzten Abendessen für die Teilnehmer ohne Rennstrecke wurden wir ein weiteres Mal mit dem Bus abgeholt und nach Modena, ins Museo Casa Enzo Ferrarigeführt, wo bei unserer Ankunft schon drei Damen für die Führung durch das Geburtshaus von Enzo sowie durch die Ausstellung des Museums bereitstanden. Zwischen den Führungen und dem Nachtessen wurde ein Aperitif gereicht, bei dem das Gesehene und Gehörte nochmals ausführlich diskutiert werden konnte. Inmitten von Formel 1 Fahrzeugen aus vergangenen Tagen, durften wir unser Abendessen geniessen, das durch die Rennwagen-Atmosphäre gesteuert, von PS starken Gesprächen begleitet wurde. Für diejenigen Teilnehmer, die am Sonntag nicht noch mal dieses Benzin-im-Blut Feeling erleben wollten oder konnten, sprich, die am Rennstreckenmeeting nicht teilnahmen, endete das Meeting hier offiziell. Natürlich fand an der Hotelbar unter einigen der Teilnehmern eine wunderbare Abschiedszeremonie statt.

Sonntagmorgen bei strahlendem Sonnenschein, waren die Rennfahrer bereits um 08.45 h in den Startlöchern, um ihre noblen, schnellen Boliden auf die Pista di Fiorano zu navigieren. Dort angekommen, wurden die Teilnehmer, deren Adrenalinspiegel bereits drohte ins unermessliche zu steigen, durch Thomas Kemenater gebrieft, bevor die erste der vier Vierergruppen endlich auf die Rennstrecke losgelassen wurde. Nachdem alle vier Gruppen, welche vorwiegend durch männliche Piloten besetzt waren, ihre ersten Runden gedreht und schon mal richtig Dampf abgelassen hatten, waren dann auch die Ferrari-Ladies bereit, sich auf die Piste zu wagen. Den Gesichtern der schnellen Damen und Herren waren Begeisterung und Freude schon von Weitem anzusehen. Um 17.00 h hiess es dann, zum Glück ohne nennenswerte Zwischenfälle, fertig lustig und die Rennfahrer kehrten zufrieden ins Hotel zurück um sich für den letzten Abend chic zu machen. Zum letzten gemeinsamen Abendessen wurden wir ins Ristorante Europa 92 geführt, wo bei sehr guter, ausgelassener Stimmung und natürlich sehr gutem italienischen Essen, ein gelungenes Meeting sein Ende fand.

 

Sandra Inauen

Weitere Informationen.

Fusszeile