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Ferrari Meeting Monza, 22./23.5.2011

23.05.2011 00:00

Rennfeeling pur ...

Bild Legende:

Copyright by PMImage Photography
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Das "Autodromo Nazionale Monza" im königlichen Park der wunderschönen Stadt Monza nordöstlich von Mailand war Austragungsort von legendären Rennen und zahlreichen sportlichen Veranstaltungen seit der Einführung der Formel-1 Weltmeisterschaft im Jahre 1950.

2011 trug sich ein weiterer Anlass in die Schriften der örtlichen Rennleitung ein. Auto Pierre Sudan als offizieller Händler der Marke Ferrari für die Zentralschweiz und der Ferrari Club Switzerland luden am 22./23. Mai 2011 zum "Ferrari Meeting in Monza" ein.

Und so kam es, dass im Jubiläumsjahr des Ferrari Club Switzerland am Sonntag bei herrlichem Wetter 54 Fahrzeuge den Weg in Richtung Süden unter die Reifen nahmen mit dem Ziel, im Innenhof des Hotel "MONZA E BRIANZA PALACE" eine letzte ruhige Nacht vor dem Sturm auf der Rennstrecke zu verbringen.

Während die Formel 1 Teams am Nachmittag in Barcelona noch eifrig um Punkte kämpften, fanden sich bereits die ersten Teilnehmer in der Hotel Lobby ein. Langsam füllte sich der Parkplatz im Hof und gegen 18:00 Uhr waren auch die Letzten eingetroffen… Oder fehlten da nicht noch ein paar der schönsten Ferraris? Bei einem Apéro und eifrigen Gesprächen stand schon bald der Car bereit, welcher uns, pilotiert durch Marco einem Italiener mit bündnerischen Wurzeln, ins nahe gelegene "Ristorante Barracudiono" führte.

Mit dem Eintreffen der letzten Teilnehmern bleiben die schönen Autos auf dem Hof zurück, bewacht von der Hotelmannschaft, während Marco die Teilnehmer zielsicher zum Ristorante chauffierte und seinen Car millimeter-knapp durch die engen Gassen von MONZA pilotierte.

Nachdem alle im Kleinen und für uns exklusiv geöffneten Ristorante Platz gefunden haben, begrüsste uns der Präsident Adrian Gutzwiller im Namen des Ferrari Club Switzerland herzlich zum "FERRARI MEETING MONZA".

Bei reichlich italienischen Gerichten, schönen lokalen Weinen und einem abschliessenden Espresso verging die Zeit wie im Fluge und schon bald lud uns Marco wieder in seinen Car ein, um uns alle sicher und auf direktem Wege zurück ins Hotel zu führen.

Während die Einen noch die städtischen Sehenswürdigkeiten erkundeten, gönnten sich die Anderen an der Hotelbar noch einen Schlummertrunk um zeitlich und in rennfahrerischer Manier die Nacht ruhig im Hotel zu verbringen.

Nach einer kurzen oder längeren Nacht und einer Stärkung am reichhaltigen Frühstückbuffet hiess es am Montagmorgen früh, den Weg zur Rennstrecke unter die Räder zu nehmen. Die Rennleitung fuhr bereits sehr früh morgens um 07:00 Uhr los, um alle notwendigen Vorkehrungen auf der Strecke zu treffen, damit das Gros um 09:00 Uhr zum Briefing in den Boxen der Rennstrecke empfangen werden konnte.

Pierre Sudan, sein motiviertes Mechaniker- und Organisationsteam unter der Leitung von Fabienne Danner begrüssten die rund 90 anwesenden Piloten und Co- Piloten zum freien Fahren auf der Rennstrecke. Damit auch alle tollen Fahrzeuge am Abend ganz und die Piloten zufrieden den Weg nach Hause antreten können, wurden wir gründlich und sorgfältig instruiert, wie das "freie Leben in der Wildnis von MONZA" so zu funktionieren habe. Unter kundiger Führung von den Instruktoren Alexander Iradj (beides offizielle Ferrari Instruktoren) und Daniele Gatani wurden die Fahrer in drei Gruppen eingeteilt, alle Fahrzeuge mit Startnummern versehen und schon bald dröhnten die Motoren in der Boxengasse von Monza.

Während jeweils 30 Minuten konnten die Piloten ihre Fahrzeuge um den Kurs jagen, die ideale Linie suchen und die Bremspunkte von Runde zu Runde weiter in Richtung Schikane legen.

Zahlreiche Piloten liessen es sich nicht nehmen, einen Instruktor direkt im Auto mit auf den Weg zu nehmen, um sich ganz genau die Linie zeigen zu lassen und Sekunde um Sekunde auf und in den zahlreichen Kurven und Schikanen zu finden.

Viele Runden konnten so absolviert werden, die Streckenposten hatten wenig Arbeit mit den gelben Flaggen und die Autos blieben alle ganz und heil. Oder waren da doch einige im Kiesbett?

Nach einem reichhaltigen Mittagessen konnte der ganze Nachmittag genutzt werden um alleine, im Pulk oder auch sportlich mit einem Instruktor weitere Runden auf der legendären Rennstrecke von Monza zu absolvieren.

Das Mechaniker Team von "Auto Pierre Sudan" stand mit einer ganzen Boxencrew zur Verfügung und konnte kleinere und grössere Reparaturen während des Tages erfolgreich durchführen oder den Fahrzeugen der Piloten den Luftdruck messen und gegebenenfalls direkt an der Box korrigieren. An dieser Stelle sei der grossartige Einsatz herzlich verdankt.

Selbst das Wechseln von Bremsbelägen wurde innert Minuten direkt in der Box vollzogen und das Entlüften von Bremsanlagen oder das Kontrollieren von Ölständen ging rasch und problemlos von der Hand.

Nach vielen Kilometern auf der Rennstrecke bei herrlichem Wetter neigte sich der Tag und so mancher Reifen langsam dem Ende zu.

Piloten und Beifahrer konnten sich während dem ganzen Tag am Buffet mit reichlich Getränken und Snacks stärken und gegen 17:00 Uhr durften wir einen gelungenen und erfolgreichen Tag auf der Rennstrecke in Monza abschliessen.

Wir danken allen Teilnehmenden für das disziplinierte Verhalten und den Organisatoren für die perfekte Vorbereitung!

Und wenn es vom 9. bis 11. September 2011 in Monza wieder um den Grossen Preis von Italien geht, wird der eine und andere Teilnehmer mitfiebern auf dem 5'793 Meter langen Rundkurs mit 4 Kurve und 3 Schikanen, mit fast permanent geöffneten Drosselklappen und Bremspunkten so spät vor den Schikanen, dass die Bremsbeläge wie die Butter an der Sonne schmelzen.

Hoffen wir, dass unsere Roten auch so viel Freude und Spass in Monza haben werden und ebenso erfolgreich die karierte Flagge zu sehen bekommen.

Wir wissen nicht wie das Rennen ausgehen wird, drücken den Roten natürlich alle Daumen. Wir sind aber sicher, dass wir wieder eine sportliche Veranstaltung auf einer Rennstrecke organisieren und durchführen werden.

In diesem Sinne …
Bis zum nächsten Mal!

Ferrari Club Switzerland und Auto Pierre Sudan

 

Text: Daniel Marbot
Fotos: PMImage Photography

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