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Ferrari Meeting Samnaun, 30./31.8.2014

31.08.2014 00:00

Über den Arlberg zum äussersten Zipfel der Schweiz

Bild Legende:

Es lag noch ein sanfter, herbstlicher, ja schon fast mystischer Frühnebel über Mostindien, als die ersten Teilnehmer aus fast allen Regionen der Schweiz im Golfpanorama Hotel in Lipperswil eintrafen. Auch in der Ostschweiz musste sich der Sommer an seinen letzten Tagen nicht verabschieden, denn auch hier gab es keinen. Glücklicherweise wurden an diesem Samstag wenigstens die Regenschleusen nicht geöffnet.

Das Parkieren der 44 Ferrari auf die reservierten Parkplätze verlief äusserst präzise und lieferte so den zahlreichen Fotografen ein erstes Highlight des Tages. Einige Teilnehmer mussten schon früh morgens aus den Federn, damit sie auch rechtzeitig und gemäss Einladung eintrafen. Das frische Windchen beim Öffnen der Autotür sorgte so für eine willkommene Erfrischung, war doch das Wageninnere bereits etwas angewärmt von der längeren Fahrt.

Die charmanten Organisatoren Sandra und Heinz Inauen begrüssten die Mitglieder vor Ort alle persönlich aufs Herzlichste. Zum Teil sah man sich doch erst nach längerer Zeit wieder und entsprechend gross war die Freude des Wiedersehens. Im fröhlichen Begrüssungsgewusel in der Eingangshalle fanden aber alle den Weg zum FCS-Welcome- Desk wo – ganz nach Clubmanier – das Roadbook, das Namensschildchen sowie das Pickerl für die österreichische Autobahn überreicht wurde. Jeder war jetzt also perfekt gerüstet für die grosse Tour.

Nach den herzlichen und informativen Begrüssungsworten des Präsidenten Heinz Inauen und gestärkt mit Speis und Trank startete die fröhliche Teilnehmerschar schon bald gen Osten, Richtung Zwischenziel auf dem Arlbergpass. „Brrrr, schnatter, schnatter…“ ertönte es aus den Fahrzeugen, bei denen die Wagentüren aufgingen und wo wohl erst jetzt realisiert wurde, dass die Temperaturen hier auf 1800 m ü.M. doch etwas tiefer lagen, als noch zwei Stunden zuvor. Entsprechend schnell verschwanden die rund 85 Teilnehmer im warmen Hotel Hospiz, wo rund um das romantisch lodernde Kaminfeuer Kuchen und Getränke angeboten wurden. Welch gemütlich, warme Stube, einfach wohlig hier.

Doch schon bald ertönte wieder der Lockruf des OK-Teams, sich für den zweiten Teil der Reise vorzubereiten. Noch an der Wärme erhielt jedes Pärchen ein „Sackerl“ (österreichisch für Säcklein) mit feinen Delikatessen überreicht. Der „Gwunder“ war so gross, was denn da so alles drin sein könnte, dass die Nase einfach in die Tüte gesteckt werden musste. Und so wurde die kühle Umgebung auf dem Wege zum Fahrzeug nur nebenbei wahrgenommen. An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an die offizielle Ferrari Garage Foitek in Urdorf für die offerierte Zwischenverpflegung und das „Sackerl“ mit feinem Inhalt.

Einige Streckenteile Richtung Samnaun boten unseren Pferden die wunderbare Gelegenheit (natürlich immer mit der allernötigsten Vorsicht und nie über dem gesetzlich Erlaubten), sich wieder mal frei und ohne Zaumzeug zu bewegen. Frisch und froh die Passstrasse rauf - einfach herrlich!

Kurz vor dem Endziel, bei der Doppelstockbahn Samnaun-Ravaisch wurden die mit Adrenalin angepumpten Pferde von hübschen, in heissen Hotpants gekleideten Ferrari- Boxenladies sanft und behutsam abgebremst und charmant auf den Parkplatz eingewiesen. Für die paar letzten Kilometer zum Hotel Chasa Montana wurden die PS wieder gezügelt und, wie vom OK gewünscht, sich in einen Konvoi eingegliedert.

Der FCS wurde ja in Samnaun bereits angekündet und freudig erwartet. Doch der unüberhörbar heranfahrende Ferrari-Tross übertraf wohl manche Vorstellung und entsprechend heftig wurden die Auslöser der Fotoapparate gedrückt. Ein einmaliger und wohl nicht alltäglicher Moment, der sich da in einem der äussersten Zipfel der Schweiz bot. Ein wunderbarer und herzlicher Empfang. Das Parkieren der Ferrari und das Einchecken gingen „ruckzuck“ vonstatten, denn alles wurde von der Hoteldirektion bis ins letzte Detail perfekt organisiert.

Es gab keine Verschnaufpause für die Teilnehmer – übergangslos ging es vom Zimmerbezug zum erfrischenden Welcome Aperitif auf die Terrasse vom Hotel Casa Montana. Das Team Inauen, die Hoteldirektion mit Carina und Daniel Eisner sowie die Eigentümerfamilie Zegg begrüssten den FCS aufs Herzlichste in Samnaun. Ein paar wichtige Infos noch von Olivier Zegg zum zollfreien Einkaufen, bevor die „Zeit zur freien Verfügung“ auf dem Programm stand und die Teilnehmer ausschwärmten. Aus Diskretionsgründen endet hier die Berichterstattung der getätigten Ladenbesuche und Einkäufe. Wir danken für das Verständnis!

Die Zeit zur freien Verfügung verging wie im Fluge und schon stand das nächste Highlight auf dem Programm. Locker lässig fanden sich die frisch gestylten Teilnehmer in der schicken, dreistöckigen Bijouterie Zegg ein. Umgeben von edlen Metallen, kostbaren Zeitanzeigern, glänzenden Edelsteinen und funkelnden Augenpaaren wurde der von Audemars Piguet offerierte Champagner Aperitif zelebriert. Ein herzliches Dankeschön an Nicolas Kappenberger und die Firma Audemars Piguet für die grosszügige Einladung.

Was die Teilnehmer danach erwartete, war schlicht und einfach eine Symphonie für Augen und Gaumen. Schon die Menükarte las sich wie eine Führung durch die einzigartige Welt zum Thema Ferrari. Was da aus Küche und Keller serviert wurde, war nur vom Feinsten. Die äusserst kreative Küchencrew zauberte für jeden einzelnen der fünf Gänge ein kleines Meisterwerk zum Thema Ferrari auf die Teller. Die in den Scuderia- Farben dekorierten Tische, liebevoll zu einer F1-Rennstrecke arrangiert, boten die perfekte Kulisse für dieses deliziöse Gourmet-Dîner. Zu Recht wurde die Hotel- und Küchencrew von den Organisatoren auf die Bühne gebeten und es wurde ihnen von allen gebührend Tribut gezollt, für diesen äusserst herzlichen Empfang, die liebenswerte Gastfreundschaft und das grandiose Verwöhn-Paket.

Obschon sich der Tag auch an diesem gemütlichen Abend langsam dem Ende zu neigte, hiess dies noch lange nicht für Alle, sich in die romantischen Zimmer und die wohlig warmen Betten zurückzuziehen. Wie lange fröhlich gefeiert wurde, entzieht sich leider den Kenntnissen der Berichteschreiberin. Der feine Duft von frischem Brot und Kaffee lockte aber am Morgen danach alle Teilnehmer zum ausgiebigen Frühstücksbuffet. Auffällig war, dass doch einige der oben erwähnten Nachtschwärmer die Möglichkeit nutzten, dass das Frühstücksbuffet bis mittags aufgedeckt blieb.

Gesättigt und gestärkt für die Rückfahrt hiess es auch schon wieder „adieu“ bzw. „servus“ und bis bald zu sagen. Das ruhige und beschauliche Samnaun wurde durch die startenden Motoren nochmals ein wenig durchgeschüttelt, bis gegen Mittag jedoch wieder die gewohnte Ruhe einkehrte.

Den Bericht möchte ich im Namen aller Teilnehmer mit einem grossen Kompliment und einem riesigen Dankeschön an Sandra und Heinz Inauen beenden. Die beiden haben viel Zeit und persönliches Engagement in die Organisation dieses Events investiert und Allen damit zwei wunderschöne Tage mit vielen liebevollen Details und Highlights beschert.

Wir sehen uns – ci vediamo

 

Text: Brigitte Gasser
Fotos: Urs Müller

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