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Ferrari Meeting Senza Confini Samnaun, 31. Mai - 3. Juni 2018

20.06.2018 12:43

"Ferrari Club Switzerland trifft Ferrari Club Austria"

Bild Legende:

Ferrari Meeting Senza Confini 31. Mai - 3. Juni 2018

Wie dem Namen des Treffens schon zu entnehmen ist, wurde für einmal sämtlichen Grenzen, zwischen dem Ferrari Club Austria und dem Ferrari Club Switzerland sowie auch der  Länder die dabei durchfahren wurden, keine Beachtung geschenkt. Umso mehr dafür länderübergreifenden Begegnungen und  schönen Ausfahrten. Nach Check-In im Hotel, Begrüssung am Welcome Desk beider Clubs und der Entgegennahme der wichtigen Informationen für die folgenden Tage, wurden die extra für dieses gemeinsame Erlebniswochenende beider Clubs, kreierten Hemden und Blusen, in eindrücklichen Modeschauen vorgeführt. Bei einem Willkommens-Apéro auf der Terrasse, bei dem die Teilnehmer  die für die kommenden Tage wichtigen Informationen von den Präsidenten erhalten haben, wurde uns durch Hubert Zegg in einer "kurzen" Ansprache unsere Basis für die nächsten Tage näher gebracht. Danach durften die Interessierten mit Olivier Zegg  durch Samnaun Dorf spazieren und bei dieser Gelegenheit weitere interessante Details erfahren.  Das Abendessen ganz in "Schweiz" sollte die Teilnehmer auf die am Freitag folgende  Ausfahrt nach St. Moritz einstimmen.

Beim Fahrerbriefing durch Heinz Inauen am Freitagmorgen, welches bei wunderbarem Wetter mitten auf der Strasse stattfand, wurden die Driver darauf hingewiesen (speziell galt dieser Aufruf den österreichischen Freunden), dass in der Schweiz die Geschwindigkeitsbegrenzungen eingehalten werden müssen, da das bei "Blitzlichtgewitter" sonst sehr teuer werden könnte. Pünktlich um 9.15 h wurden die Motoren gestartet und der  Konvoi mit knapp unter 100 Ferrari bewegte sich ganz gemütlich in Richtung Martina, wo für uns die Strasse gesperrt wurde, dass wenigstens auf den ersten 10 km unserer Strecke alle Ferrari hintereinander fahren konnten, ein Bild für Götter.  Weiter ging es in Richtung Reschenpass, wo dann das Gaspedal doch endlich bis zum Anschlag durchgedrückt werden konnte, über wunderschöne, geschwungene Passstrassen mit dem Ziel, über den Ofenpass durch den Nationalpark der Schweiz zu fahren, wo dann eher wieder das Bremspedal Hochkonjunktur hatte, der aber kurven- und landschaftsmässig dem Reschenpass in nichts nachsteht. In St. Moritz wurde uns ein leichter Lunch in Buffetform, geprägt von Bündner Spezialitäten, kredenzt. Für die Flugbegeisterten unter den Ferraristi war der nächste Programmpunkt ein 15 Minütiger Heli-Flug, für die Teilnehmer mit mehr Affinität zum Boden, eine  ungefähr  1 1/2 stündige, geführte Dorfführung in St. Moritz. Nach 90 Minuten Rückfahrt via die kurze Route erwartete uns in Samnaun bereits der vorbereitete Walk Around Apéro, in Bijouterie, Parfumerie und Boutique, bei dem bei einem Glas Champagner eingekauft werden konnte, was das Herz begehrt (auch Beifahrerinnen haben Bedürfnisse). Weinliebhabern wurde  der  Weinkeller des Hotel Chasa Montana unter kundiger Führung unseres Gastgebers und Diplomsommelier Daniel Eisner sowie einer kleinen Degustation  näher gebracht. Zur Einstimmung auf die am Samstag folgende Ausfahrt nach Österreich, wurde auf der Hotelterrasse ein Dinner ganz in "Österreich" serviert, bei dem natürlich die entsprechende Kleidung, sprich Dirndl und Lederhose, ganz stark vertreten war.

Am Samstagmorgen wurde im Briefing die Route, die für diesen Tag geplant war, ausführlich durch Werner Paulinz, Präsident des FCA erläutert. Auch wurde informiert, dass es am heutigen Tag um die "Wurst" gehe, nämlich beim Gleichmässigkeitswettbewerb, an dem selbstverständlich auch die Schweizer Ferraristi teilnehmen durften. Die erste Etappe der Fahrt führte zum Kops Stausee, wo auf einem Teilstück der wunderbar kurvigen Strasse, den Teilnehmern die schwierige Aufgabe gestellt wurde, auf einem circa ein Kilometer langen Strassenabschnitt eine Durchschnittsgeschwindigkeit von 60 km/h zu erreichen, einige der Teilnehmer beteiligten sich an diesem Wettbewerb nicht, da exakt auf diesem Teil der Strecke das Gaspedal nach durchdrücken bis zum Anschlag schrie. Nach einer kurzen Erfrischung, bei toller Aussicht auf den stahlblauen Stausee, durften die Motoren wieder gestartet und die Fahrt nach St. Anton unter die Räder genommen werden. In der Olympiahalle in St. Anton wurde uns etwas geboten, was so vermutlich noch nie da war,  der Ausblick auf diverse Ferrari-Modelle, welche in der Halle, in der auch der Lunch eingenommen wurde, geparkt werden durften sowie ein Film über das St. Anton von damals und heute und ein Interview mit dem "Alt-Ski-Star" Karl Schranz, daneben konnte das schön angerichtete Lunchbuffet zwar noch immer glänzen, rückte aber vermutlich bei einigen Piloten, trotz Hunger und Durst vorerst in den Hintergrund. Nach dem Mittagessen wurden die Pferde für die nächste Etappe der Ausfahrt wieder ins Freie geführt, um je nach Lust und Laune, auf der langen Strecke via St. Christoph, Zürs, Lech, Warth, Lechtal, Hahntennjoch und Imst  oder auf direktem Weg nach Samnaun zurückzukehren.  Vor dem durch Champagner Mumm gesponserten Apéro blieb den Teilnehmer/Innen noch etwas Zeit zur freien Verfügung, welche für Einkäufe, Wellness oder einfach für gute Gespräche unter Freunden rege genutzt wurde.  Zum abendlichen Galadinner, auf der Hotelterrasse, wurden Highlights kulinarischer Art serviert, aber auch die besten Fahrer des Gleichmässigkeitsfahrens, zur fast schon sehnsüchtig erwarteten Siegerehrung  gebeten. Es konnten auch einige Schweizer Ferraristi mit ihren Leistungen glänzen und eine wohlverdiente Siegerwurst entgegennehmen. Sämtliche Pokale und auch einen Grossteil der Würste haben allerdings die österreichischen Kollegen abgestaubt. Dies tat der Stimmung jedoch keinen Abbruch, es wurde noch bis lange in die Nacht ausgiebig gefeiert und bestehende sowie auch neu entstandene Freundschaften wurden bei ein, zwei oder auch drei Schlummerbechern in der Bar gepflegt.  Ein würdiger Abschluss eines supergenialen Meetings ohne Grenzen - oder eben - Senza Confini! 

Sandra Inauen

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