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Ferrari Sternfahrt, 8.9.2012

08.09.2012 00:00

Sternfahrt nach Gstaad

Bild Legende:

Kennen Sie Charmey? Nein - macht nichts. Cailler vielleicht? Ja - bestimmt.

Hotel Cailler in Charmey. Das tönt nach einem äusserst süssen Treffpunkt für die diesjährige Sternfahrt. Leider lagen beim Empfang dann doch keine feinen Cailler Pralinen auf, dafür wurde man äusserst charmant von Brigitte Gasser vor dem Hotel empfangen und danach mit einem reichhaltigen Brunch entschädigt. Doch nun erst mal der Reihe nach.

Am frühen Morgen trafen sich die Teilnehmer sektionsweise in den entlegensten Winkeln der Schweiz zu einem frühen Kaffee mit Gipfeli. Nun ja - so entlegen sind nun Littau, Würenlos, Regensdorf oder Grauholz nicht wirklich. Jedenfalls trafen die zahlreichen Teilnehmer nach einer ruhigen Fahrt im erwähnten Charmey im wunderschönen Greyerzerland sektionsweise ein und füllten den grosszügigen Parkplatz vor dem Hotel Cailler nach und nach mit italienischen automobilen Delikatessen.

Der Brunch erfüllte tatsächlich beinahe jeden Wunsch bis hin zu Meringen mit der echten Crème Gruyère. Aber - wo waren die Frigor und die Femina. Nun - vielleicht war es besser so. Schlussendlich sollte man das Leistungsgewicht der wartenden Ferrari nicht zu sehr strapazieren.

Die folgende Fahrt anhand eines minutiös ausgearbeiteten Roadbooks über den Col des Mosses nach Aigle, den Col de la Croix und den Pillon nach Gstaad verlangte den Fahrern und Copiloten einiges ab. Bei dem wunderschönen Spätsommerwetter liessen sich die meisten Teilnehmer jedoch genügend Zeit, um die fordernden Strassen und die eindrückliche Natur des Waadt- und Berner Oberlandes zur Genüge zu geniessen und um teilweise einen kulinarischen Halt einzulegen.

Das Eintreffen in Gstaad wurde mit dem letzten Anstieg zum Fünfsterne-Hotel Palace majestätisch belohnt. Für die Ferrari war die Tiefgarage quasi exklusiv reserviert. Eigentlich fehlte nur der rote Teppich, auf dem die Ferraristars in die Halle schreiten durften.

Die Zeit bis zum Apero genoss jeder auf seine Art im gepflegten Gstaad Palace. Die meisten liessen es sich auf der gediegenen Terrasse gutgehen oder genossen das einmalige Spa mit seiner grosszügigen Liegewiese in der freien Bergeswelt ob Gstaad. Wer nun in den edlen Boutiquen in Gstaad das Leistungsgewicht des Ferrari noch etwas veränderte, wissen wir nicht genau. Jedenfalls trafen sich zum Champagner-Aperitif, das von Audemars Piguet offeriert wurde, nur äusserst zufriedene Teilnehmer.

Das Diner wurde im Bankettsaal "Baccarat" zelebriert. Die meisten kannten diesen Saal noch bestens von den Bonhams Auktionen. Aber die schmuck gedeckten Tische liessen kaum noch etwas von einer Auktion erahnen. Die einzelnen Gänge des Menus erschienen einem jedoch beinahe so exklusiv wie die Ferrari Raritäten, die hier drin jeweils ihre Besitzer wechselten. Aber kein "zum Ersten, Zweiten, Dritten" - schlicht und einfach vier Gänge, die diesen Preziosen in Nichts nachstanden. Und als Zugabe und fünfter Gang ein exquisites Dessertbuffet, in der Länge von zwei Ferrari Daytona, das gleich alles in den Schatten stellte. Wer lieber die Daytona, oder welches Ferrari Modell auch immer mit nach Hause nehmen wollte, konnte sich im Foyer am Stand der Model-Box kaum satt sehen.

In der Zwischenzeit schmolz die kunstvoll in Eis gehauene Ferrari Skulptur im Speisesaal sanft dahin, wie das schöne Erlebnis der Sternfahrt 2012 in Gstaad. Das geschmolzene Eiswasser liess einem die Bar mit ihren Drinks on the Rocks als Schlummertrunk in Erinnerung rufen. Dabei vergassen manche beinahe, dass sie für morgen früh den Tennisplatz des Palace reserviert hatten.

Am Sonntagmorgen liessen sich die Meisten jedoch gemütlich im Speisesaal oder auf der sonnendurchfluteten Terrasse ein ausgiebiges Frühstück schmecken und genossen es, im Freundeskreis das wunderbare Ferrarimeeting langsam in den Berner Bergeswelten ausklingen zu lassen.

 

Text: Urs Müller
Fotos: Urs Müller, Matthias Studer

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