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Sternfahrt, 14. August 2004

14.08.2004 00:00

Zur diesjährigen Sternfahrt lud der Ferrari Club Switzerland in den idyllischen Jura beidseits der schweiz-französischen Grenze.

Bild Legende:

Bei zu Beginn leider etwas regnerischem Wetter besammelten sich am Morgen die rund 150 Teilnehmer mit etwa 80 Fahrzeugen am Ausgangspunkt auf der „Vue-des-Alpes“. Der trübe Himmel tat der guten Laune der Teilnehmer aber keinen Abbruch. Schliesslich gab es da die Vorfreude auf den Ausflug und der Ausblick auf ein reichhaltiges Frühstücksbuffet im Restaurant „Vue-des-Alpes". Ausserdem liessen die versammelten Fahrzeuge aller Epochen die Ferraristi-Herzen höher schlagen. Auf dem Parkplatz waren unter anderem zu bestaunen: Ferrari Enzo, 612 Scaglietti, F40, Dino 246 GT, 365 GTC/4 und ein „Daytona“.

Zur Sternfahrt waren erstmals auch zwei Vertreterinnen unserer Club-Sponsoren Clarins und Mumm Champagne geladen, die den Ausflug als Beifahrer von Club-Mitgliedern sichtlich genossen.

Nach dem gemeinsamen Frühstück ging es mit Hilfe des - wie Figura zeigt - absolut unmissverständlich abgefassten „Roadbooks“ auf den ersten Streckenabschnitt (vgl. Karte). In kleinen, gestaffelten Konvois führte die malerische Route über Charquemont, Maîche, St. Hippolyte und dann entlang des Doubs nach Glère. Unterwegs gab es viel zu bewundern. An dieser Stelle sei nur ein - in seiner Art wohl einzigartiges Zeugnis jurassischer Architektur - prachtvolles Brückengeländer in leuchtendem Violett erwähnt …

In Glère war die Ueberraschung dann gross: Dort schienen die Einwohner und Honoratioren des ganzen Dorfes mit „Kind und Kegel“ versammelt zu sein. Mit sichtlicher Begeisterung säumten diese die Strasse ausgangs des Dorfes. Unter Beifall und im Blitzlichtgewitter der Kameras wurde jedem Teilnehmer ein kleines Andenken an die Region entlang des Doubs überreicht.

Nach diesem "Boxenstop" ging’s weiter nach St. Ursanne über den Pass „Col de la Croix“ nach Courgenay. Hier stellte das - wie bereits erwähnt - äusserst präzise abgefasste Roadbook den Teilnehmern eine offenbar sehr schwierige Aufgabe: Viele Teilnehmer mussten nach einer Fahrt durch das beschauliche Courgenay (an diesem Wochenende sogar mit „Kilbi“) umkehren, um dann den richtigen Routenverlauf über Cornol, Fregiécourt und Winkel zum Zielort Ligsdorf zu finden.

Dort wurden die Teilnehmer bereits vom OK-Team und seinen Helfern im malerischen Hotel / Restaurant „Le Moulin Bas“ (mit eigener Website: www.le-moulin-bas.fr) erwartet. In der Zwischenzeit hatte sich das Wetter auch deutlich gebessert.

Beim Aperitif im Freien fand sich dann genügend Zeit, um mit alten und mit neu gewonnen Kollegen zu diskutieren und Rückblick auf die reizende Strecke zu halten. Das Apéro wurde übrigens von Kurt Kumschick anlässlich seines ~&*-ten Geburtstages gesponsert (Danke Kurt! Hoffentlich finden sich Nachahmer.)

Das nachfolgende Essen war ausgezeichnet. Ein Höhepunkt Französischer Küche! Während dem Essen richtete der Vize-Präsident Carlo Eggerling das Wort an die Teilnehmer. Er bedankte sich im Namen des OK für die Teilnahme und für die angemessene Fahrweise aller Teilnehmer. So konnte dieser Ausflug einmal mehr ohne Unfall genossen werden. Im Weiteren bedankte er sich bei der Ferrari-Vertretung Garage Németh AG und ihrem Vertreter für die Begleitung während der Fahrt und für die Behebung kleinerer „Wehwehchen“ einzelner Fahrzeuge. Schliesslich verlas Carlo Eggerling auch ein Grusswort des Präsidenten Christian Traber, der den Ferrari Club Switzerland an einem wichtigen Ferrari-Anlass in den USA vertrat.

Gegen Abend fand der gelungene Event dann langsam seinen Ausklang, als Teilnehmer ihre individuelle Heimreise antraten.

Herzlichen Dank den Organisatoren Brigitte Gasser und Carlo Eggerling und natürlich auch allen Helfern. Wir haben die Sternfahrt sehr genossen und freuen uns auf das nächste Mal!

 
Text:  Matthias Studer
Fotos: Rolf Gasser, Fotovision

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