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3-Tages-Meeting Südtirol, 20.-22. Mai 2022, Sektion Zürich Region

26.05.2022 12:39
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Am Freitagmorgen, bei allerbestem Wetter, beim Treffpunkt auf der Raststätte Thurau, brummte es verdächtig. Bald darauf löste sich die Frage auf, was denn da so tönt, denn es trafen nach und nach 19 Ferrari mit ihren Besitzern zum Warm-Up bei Kaffee und Gipfeli ein. Nachdem alle Teilnehmer ihren  Morgenkaffee ausgetrunken hatten, wurde ein kurzes Fahrerbriefing auf dem Parkplatz mit herrlicher Aussicht auf viele schöne Fahrzeuge abgehalten. Danach durften die Motoren zum ersten Mal dieses Wochenende zur gemeinsamen Fahrt gestartet werden. Noch bis zum Arlbergpass mussten die Pferde über die Autobahn gepeitscht werden, bevor es etwas kurviger über den Pass ging. Nach einer kurzen Pause auf der Passhöhe, konnte der Rest der kurvigen Strassen bis zur nächsten Autobahnstrecke, fahr- sowie aussichtstechnisch genossen werden. Nach einem weiteren Stück Autobahn führten uns die nachfolgenden Landstrassen nach Pfunds, wo wir zum Mittagessen im "Das Lafairs" erwartet wurden. Nach dem leichten, aber vorzüglichen Mittagessen durfte die zweite Etappe unter die Räder genommen werden, welche uns über den Reschenpass und durch das Vinschgau zu unserem Endziel, Völlan führte. Nachdem alle Ferraristi das Check-In im Hotel Alpiana hinter sich hatten, gab es zur Begrüssung erst einmal einen Apéro. Wer Lust hatte, durfte sich ein erfrischendes Bad im Swimmingpool gönnen, bevor man sich zum obligaten Apéro vor dem Nachtessen, welches vorzüglich mundete, ins hoteleigene Restaurant verschob. Nach so einem herrlichen, von Sonne geküssten Tag, konnte der Schlumi natürlich nicht ausgelassen werden. Dieser konnte, trotz starkem Regen, es war ja nur ein kurzes Gewitter, warm war es trotzdem, noch auf der Hotelterrasse genossen werden.

Am Samstag war autofreier Tag, nach dem Frühstück stand der Bus, der uns den ganzen Tag durch die Gegend kutschierte, um 11.00 h bereit, um uns nach Meran zu fahren, wo wir von einer charmanten Stadtführerin in Empfang genommen wurden, die uns durch die Stadt führte und uns Meran ein bisschen näher brachte. Da die Sonne sich entschieden hatte, uns das ganze Wochenende zu begleiten, war die Pause für das Mittagessen zwischen der Führung sehr willkommen. Im schattigen Garten des Restaurants Kallmünz, wo wir für ungefähr zwei Stunden etwas abkühlen konnten, wurden wir mit einem wunderbaren Mittagessen verwöhnt, bevor wir den zweiten Teil der Stadtführung unter die Füsse nahmen. Nach ungefähr einer weiteren Stunde wussten wir nun alles über Meran und es war Zeit für einen Standortwechsel. Von Meran ging es nach Bozen zum Weingut Loacker wo wir einen kurzen Abriss über die Geschichte der Familie erhielten, bevor wir die Weine, die bei Loacker allesamt biodynamisch angebaut werden, verkosten durften. Auf einer herrlichen Naturterrasse mit Weitblick über die Weinberge und die Stadt Bozen, wurden uns diverse gute Tröpfchen von Marlies Loacker erklärt und zum probieren eingeschenkt. Man hätte noch stundenlang dort sitzen und degustieren können, aber natürlich muss der Mensch hin und wieder auch etwas essen. Zurück im Bus wurden wir nach Bozen geführt, wo wir nach einem kurzen Fussmarsch das Restaurant Vögele erreichten, wo wir bereits zum Abendessen erwartet wurden. Das Menu war auch hier vorzüglich und auch die Weine konnten durchaus einiges zur Zufriedenheit der Teilnehmenden beitragen.
Der Tag hatte, obwohl das Südtirol sehr nah an der Grenze zu Österreich liegt, etwas sehr Italienisches, wir mussten uns immer etwas beeilen weiter zu kommen, weil es überall so gemütlich war und wir permanent zu lange sitzen geblieben sind. Das war dann auch der Grund, dass wir, als der Bus uns wieder beim Hotel ablieferte, keinen Schlumi mehr erhielten, die Hotelbar war leider schon geschlossen.  Böse Zungen behaupteten, dass der Sektionspräsident extra so lange im Restaurant sitzen geblieben ist, dass er den offerierten Schlumi nicht bezahlen muss.  

Das finale Frühstück am Sonntagmorgen, das Buffet liess keine Wünsche offen, kann als gelungener Abschluss eines absolut harmonischen Ausflugs bezeichnet werden. Die Stimmung war gut, obwohl man sich bereits wieder voneinander verabschieden musste.  Ein herzliches Dankeschön an alle teilnehmenden Mitglieder, ohne Euch wäre dieses Wochenende nicht derart schön und gelungen gewesen.

Ciao und bis zum nächsten Mal, wir freuen uns!
Sandra Inauen

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