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10. Arosa Classic Car 2014, 13./14.9.2014

14/09/2014 00:00

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Pünktlich um 09:15 Uhr trafen sich die 15 Ferraris am vereinbarten Ort in Langwies. Das Wetter zeigte sich von der trüben und vor allem kalten Seite, allerdings versprach der Wetterbericht auf den Mittag Sonnenschein und angenehme Temperaturen.

Kurz darauf wurde die Rennstrecke für den Individualverkehr geöffnet. Die Polizei liess uns vor, so dass wir gemeinsam im Konvoi nach Arosa fahren konnten. Bereits beim Hochfahren der Rennstrecke wurde einem schnell bewusst, dass die 7.8 km lange Bergrennstrecke mit 76 Kurven und einer Höhendifferenz von 422 Meter ganz schön anspruchsvoll ist und enorme Konzentration beim Fahren fordert.

Um ca. 10:00 Uhr trafen wir im Grand Hotel Tschuggen ein. Alle Ferraris durften direkt in der Vorfahrt parken, was ein eindrückliches Bild ergab. Nachdem wir das Gepäck deponiert hatten, wurden bei einem Welcome Apéro in der wunderbaren Lobby des Hotels alle 30 Teilnehmer begrüsst. Die VIP-Bändel, welche uns über das ganze Wochenende Zutritt auf die Tribünen und in den VIP Bereich ermöglichte, wurden verteilt. Kurz wurde nochmals das Programm erläutert und die Programmhefte für das 10. Jubiläums Arosa Classic Car verteilt. Um 12:00 Uhr fuhren wir erneut im Konvoi zurück ins Dorf von Arosa. Die Polizei öffnete die Absperrung zum Streckenbereich. Alle unsere Autos reiten sich am Rande des Zielbereiches auf. Direkt nach dem Rennfeld II begleitet von der Polizei durften wir in gemächlichem Tempo die Rennstrecke zum Start nach Langwies runter fahren. Die diversen Zuschauer im Zielbereich, auf der Strecke und die Streckenposten winkten uns begeistert zu. Im Startbereich angekommen, konnten wir unsere Fahrzeuge abstellen und in aller Ruhe den Start des Rennfeldes II mitverfolgen. Der OK Präsident, Koni Strittmatter, gab uns ein paar wichtige Tipps zur Strecke.

Als sich die letzten paar Fahrzeuge des Rennfeldes am Start aufreiten, hiess es für uns parat machen für den Start. Alle sassen gespannt in den Autos und hatten die Videokamera bereits auf Start gedrückt um die Fahrt aufzunehmen. Plötzlich wurde das Rennen gestoppt. Die Feuerwehr und das Krankenauto verliessen im Eiltempo den Startbereich. Kurz darauf erfahren wir von Koni, dass es im Zielbereich einen Unfall gegeben hat und das Rennen bis auf weiteres unterbrochen ist. Nun hiess es für uns warten. Zum Glück steht zwischenzeitlich wie angekündigt die Sonne am Himmel und die Rennstrecke ist fast komplett abgetrocknet. Nach einer ca. 40 minütigen Unterbrechung war es endlich soweit. Alle Ferraris waren ready für den Start. Am Start schlug der Puls ganz schön hoch. Als die Flagge das Zeichen zum Start auslöste, fuhr einer nach dem andren im zügigen Renntempo die Strecke hoch. Es brauchte einen kurzen Moment, bis man realisierte, dass man nun tatsächlich die gesamte Strasse für sich alleine hat. Hochkonzentriert und mit einem breiten Grinsen im Gesicht fuhren wir die Rennstrecke hoch. Mehr als drei Gänge waren während der Fahrt nicht nötigt. Bei jeder Kurve versuchte man die Ideallinie zu fahren, was nicht immer auf Anhieb gelang. Trotzdem hatte die Fahrt riesen Spass gemacht. Im Zielbereich angekommen, war der Wunsch gross, das ganze noch einmal zu erleben. Leider war dies nur den Rennteilnehmern vorbehalten. So parkten wir unsere Autos in der Garage unter dem Fahrerlager. Nun hatten wir Zeit das Rennen und das Fahrerlager als Zuschauer zu geniessen. Im VIP Bereich wurde bei einem Glas Wein auf das Erlebte angestossen.

Nach Rennschluss um ca. 17:00 Uhr fuhren wir ins Hotel zurück. Jetzt hatte jeder Zeit den einmaligen Wellnessbereich zu geniessen, bevor wir uns um 19:00 Uhr erneut zum Apéro in der Lobby trafen. Die angeregten Benzingespräche wurden auch beim ausgezeichneten Nachtessen, bis weit in die Nacht, weitergeführt.

Am Sonntagmorgen begrüsste uns ein wunderschöner, sonniger Tag. Nach einem reichhaltigen Frühstück genossen die einen nochmals einen Tag an der Rennstrecke und die anderen erkundeten die schöne Bergwelt.

Es war ein einmaliges Erlebnis teil der 10. Arosa Classic Car gewesen zu sein.

 

Céline Bertolini
Präsidentin Sektion Zürich Region

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