Navigation on Ferrari Club Switzerland

Content navigation

Ferraristi kochen für Ferraristi, 29.1.2010

29/01/2010 00:00

Rot, Weiss, Grün

Image caption:

Ferraristi kochen für Ferraristi. Hoffentlich kommt das gut. Ja, soviel sei vorweg genommen, es kam gut. Sogar sehr gut.

Aber nun alles schön der Reihe nach. Da trafen sich doch 36 Ferraristi, aus den Sektionen SG und ZH, im„il primo“ zu Winterthur. Gabriela und Marcel Pawlicek haben sich zum Auftakt des neuen Jahres etwas Besonderes einfallen lassen. Begegnungsängste waren keine zu spüren. Der Prosecco Brut musste auch nicht erst die Zungen lockern. Da wurde eifrig über den einen oder anderen neuen Vertragsabschluss (Ferrari 458 Italia oder so) diskutiert. Das feine Antipasti wurde dabei fast zur Nebensache degradiert; war aber „cheibe guet“.

Dann wurde es eine Runde still. Die Crew des Hauses wurde vorgestellt. Im Mittelpunkt natürlich (zu Recht) Gabriela und Marcel. Optisch und akustisch hatten die Beiden den „Laden“ wirklich übernommen. Die wirklichen Chefs, nämlich Roland und Brigitte Häusermann mit ihrer Mannschaft, haben sich vornehm im Hintergrund gehalten.

Dann ging’s zur Sache. Tomatenschaumsüppchen mit Sahnehäubchen waren angesagt. Dazu zwei feine italienische Weissweine. Echt fein. Trotz intensiver Suche hat niemand das berühmte Haar in der Suppe gefunden.

Zanderfilet auf Pfefferminzrisotto. Ein Lodano IGT 2007 im Glas. Super. Da verstummten sogar die Diskussionen über die schönsten Innen- und Aussenfarben des neusten Ferrari. (Der Ruf nach dem Rezept war zu vernehmen; meist ein gutes Zeichen).

Dann kündigte Marcel den Hauptgang an. Involtini di Vitello / gefüllte Kalbsschnitzeli auf feinsten Nüdeli. Dazu ein schöner Rotwein aus der Toscana (A Quo IGT 2007). Ein Gedicht. Aber da war doch noch etwas. Endlich haben wir (mindestens unser Tisch) etwas zu kritisieren gefunden. Da war doch schön und dekorativ eine „Flocke“ Trockenfleisch auf dem Gericht platziert. Unser Urteil: Chätschigg (Glarner-Deutsch).

Zugegeben, das ist ein bisschen spitzfindig und übertrieben. Das erhöht aber gleichzeitig auch die Glaubwürdigkeit des bisher gesagten. Zu Recht.

Das Dessert; weiss, süss, gut und sicher auch gesund. Das Dekor, eine kleine Startflagge (Danke Gabriela), ist sicher ein gutes Omen für die neue Saison. Urs Bänninger hat dann unter Applaus den gelungenen Abend an Gabriela und Marcel verdankt.

Dass Marcel gut und schnell Auto fährt, wissen wir. Das mit dem Kochen ist uns neu. Aber da ist es vermutlich wie auf den Rennstrecken; meist sieht man 90% des Einsatzes und des Könnens nicht. An dieser Stelle sei daher auch den guten Geistern, die eben diese 90% im Hintergrund (mit-) geleistet haben, ebenfalls herzlich gedankt.

Liebe Gabriela, lieber Marcel, an unserem Tisch waren wir uns einig. Wenn ihr beide einen solch gelungenen kulinarischen Abend ein zweites Mal schafft, glauben auch wir an eure Kochkünste.

Bruno Rohr

Further informations

Footer